Cornelia Schäfer ~ Mein schwerster Weg: Einfach kann jeder

Ich durfte auch diese Geschichte als Reziexemplar kennenlernen ❤️ Eine Geschichte, die mich unsagbar berührt hat, absolut geflasht hat und mich hat heulen und lachen lassen🥺❤️

Definitiv ein Herzensbuch ❤️

🍃Meine Rezension🍃

Buchdetails 📋

Erschienen am: 04.12.2022

Genre: Schicksalsroman/Diagnose Krebs

Seiten: 316

Hörbuch: Nein

Format: ebook/Print

KU: Nein

SP/Verlag: BoD

Klappentext 📖

Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede! Als Nadja die Krebsdiagnose ihres Vaters erfährt, bricht für sie die Welt zusammen. Entsetzt durchleben die beiden Phasen der Angst, leiser Hoffnung, Ohnmacht und das Gefühl, völlig neben sich zu stehen. Dennoch verlieren sie hierbei niemals ihren unerschütterlichen Humor. Noch nie lagen Weinen und Lachen so nah beieinander. Wird ihre gemeinsame Kraft ausreichen, dem Krebs die Stirn zu bieten?

🦉🦉🦉🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich kenne ja schon die ersten beiden Geschichten von Nadja und ihrer Familie und war sehr gespannt auf ihren Weg mit ihrem Dad und bin immer noch geflasht…so lang hab ich noch nie für ein Buch gebraucht. Diese Geschichte liest man nichtmal eben zwischendurch…Ich musste es immer wieder beiseite legen, da es mir wahnsinnig nahe ging. Noch nie hab ich in einem so rasanten Tempo soviel gelacht und geheult im Wechsel…Eine Geschichte, die mir lange, lange in Erinnerung bleiben wird und eine Rezi, die mir noch nie so schwer fiel…

Die Geschichte wird aus Nadjas Sicht und aus der ICH-Perspektive erzählt. Ich hab Nadja ja schon in den anderen beiden Bänden ins Herz geschlossen, aber hier hat sie jetzt zusätzlich den Schlüssel weggeworfen! Die Emotionen überrollen einen von Seite 1 an und wirbeln einen Tornadoartig durch die Geschichte. Ich konnte mich so gut in Nadja hineinversetzen, hab so mit ihr gelacht, geweint und hätte auch gern ihrem Teufelchen mit Kuni geholfen…;)) Kuni, da fehlen mir immer noch die Worte, gleichzeitig war sie für Lacher gut, aber ich hab Nadja im Umgang mit ihr echt bewundert…

Nadja und ihren Dad auf dem Weg von der Diagnosestellung bis zum Tod zu begleiten, war wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Schonungslos erzählt Nadja von ihren Ängsten, dem Krankenhaus Dschungel, dem Mediziner Latein und findet plötzlich kleine Lichtpunkte in der Dunkelheit. Sei es in Form von Micha und Gerlinde, Familie Hartmann mit Simon, Frau Blank, Kurt und vor allem aber der Familie. Sie alle begleiten auf unterschiedliche Weise Nadja und ihren Dad und werden zu großen Stützen.

Was mich einfach beeindruckt hat und so sehr berührt hat, Nadja und ihr Dad verlieren nie den Humor, aber genauso weinen sie zusammen und verfluchen den Krebs zusammen. Wie sich beide dem Unvermeidbaren stellen. Es folgen ehrliche, offene Gespräche und auch hier zeigt sich, wie wichtig es ist, alles geregelt zu haben, sei es mit Patientenverfügung oder mit noch zu klärenden Situationen. Es war so schön und traurig zugleich, dass beide auch bez der Diagnose so offen miteinander umgehen und Nadja auch respektiert, was ihr Dad will, obwohl ihr Herz was anderes will. Ich hab ihre Kraft bewundert, aber auch, wie sie sich den Ärzten stellt und schonungslos die Wahrheit will. Wie sie sich dann so liebevoll um alles kümmert und auch die Zeit im Hospiz später. Doch auch Nadja hat ihre Grenzen und irgendwann bricht auch diese Mauer und zeigt einmal mehr, dass sie auch auf sich achten muss. Dabei sind ihr Maria, Anita, Frank, David und Tim eine große Stütze. Sie sind einfach nur da und fangen sie auf.

Was hier auch gut rüberkommt, ist nicht nur dieser ständige Taumel zwischen Hoffnung und Angst, sondern auch der Gedanke, wenn ich es nicht laut ausspreche, ist es auch nicht real…genauso wie die Momente der Selbstvorwürfe…war ich genug da? Hab ich alles richtig gemacht? Wieso hab ich jetzt geschlafen? Warum hab ich nicht eher Urlaub genommen etc…Etwas was völlig normal ist und hier hat mich so sehr berührt, wie David darauf reagiert.

Eine Geschichte, die einen berührt, selbst mich als Unbeteiligte an Grenzen bringt beim Lesen, mich mit weinen und lachen ließ und die aufzeigt, dass man jeden Moment genießen sollte. Mit sich im Reinen sein soll, keiner verschütteten Milch nach weint und vor allem das Liebe auch den Tod überdauert. Denn nur wer vergessen wird, ist wirklich tot…und da habe ich hier keine Angst drum, denn diese Vater-Tochter Liebe war so spürbar, ging so nah und da passte kein Blatt dazwischen❤️

Ganz klare Leseempfehlung ❤️

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