Gina M. Swan – Finding home for Christmas

Ich durfte den neuen Roman als Reziexemplar kennenlernen ❤ Eine wunderschöne, tiefgehende Wohlfühlgeschichte ❤

🍃Meine Rezension🍃

Klappentext 📖

Weihnachten steht vor der Tür. Doch für Stella Adams läuft in diesem Jahr alles gründlich den Bach herunter. Nachdem ihr Freund sie monatelang mit einer Kommilitonin betrogen hat, muss sie wieder in ihr mickriges Kinderzimmer im Elternhaus ziehen. Es fühlt sich wie ein Rückschritt an, wo sie ohnehin das Gefühl hat, nicht zu wissen, wer sie ist und wo sie überhaupt hingehört. Während Stella glaubt, das schlimmste Weihnachten ihres noch jungen Lebens zu feiern, erreicht sie eine fantastische Möglichkeit: Sie soll im Parkhotel Vitznau als Weihnachtselfin den Gästen die festlichen Tage versüßen, obwohl sie sich dafür nicht beworben hat. Wurde das Hotel wegen ihres weihnachtlichen Instagramkanals auf sie aufmerksam?

Mit der Hoffnung auf ein Weihnachtswunder setzt sie sich in den Zug nach Vitznau. Obwohl sie erstmal von Männern nichts wissen will, lernt sie in ihrem Abteil den charmanten Fußballer Nick kennen, der ihr Herz einige Takte schneller schlagen lässt und zufällig dasselbe Ziel anstrebt. Ist diese Begegnung Schicksal – obwohl eine Weihnachtsbloggerin und ein Grinch aufeinandertreffen, die verschiedenere Ansichten von Weihnachten kaum haben könnten?

🦉🦉🦉🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich kannte die Autorin vorher nicht und bin durch Zufall auf sie aufmerksam geworden. Das Buch hat mich so neugierig gemacht, dass ich es einfach lesen musste! Und ich habe es nicht bereut! Eine wunderschöne, tiefgehende, romantische und humorvolle Weihnachtswohlfühlgeschichte! Hier haben Grinchs absolutes Hausverbot ;))

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, so in der Art hab ich noch kein Buch gelesen. Es wurde ausschließlich aus Stellas Sicht in der Erzählperspektive geschrieben, allerdings stellenweise so, als würde Stella ihren Followern ihre Geschichte erzählen. Mir hat diese Art wirklich sehr gefallen! Dazu ein sehr bildlicher Schreibstil, ich hatte die Schweiz so vor Augen, hatte das Gefühl, alles selbst zu sehen. Dazu viele kleine Details, die die Geschichte lebendig gemacht haben und einfach so liebenswert, ohne langatmig zu sein.

Die Handlung selbst ist sehr spannend. Ich hatte zwar von Anfang an eine Ahnung, in welche Richtung es geht, aber das stört gar nicht, denn der Weg dahin ist absolut toll ausgearbeitet. Die Geschichte ist von Beginn an spannend, denn man möchte endlich den Hintergrund wissen, wieso, weshalb, warum und dadurch fliegen die Seiten nur so dahin. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und nachvollziehbar und die Wende gegen Ende hat mich dann doch überrascht und fassungslos gemacht, gleichzeitig mich aber total glücklich zurückgelassen!

Ich hab so mit Stella mitgelitten und mitgefiebert. Die Emotionen springen von der ersten Seite an über und stürzen einen mit Stella zusammen in ein Gefühlschaos. Was mir sehr gefiel, war, wie die Liebesgeschichte eingebaut wurde. Sie war, wie die ganze Geschichte überhaupt, sehr authentisch dargestellt, ohne Kitsch, ohne, na ja, fast ohne jegliches Drama. Nur ein kleiner kurzer Zickenkrieg 😉 mir gefiel die Art, wie Beide sich gegenseitig helfen und gemeinsam heilen. Sich gegenseitig Kraft geben und gemeinsam ihren Weg finden und gehen.
Aber auch der Humor kommt in der Geschichte nicht zu kurz, seien es Dialoge oder Situationen. Was mich wirklich laut lachen ließ, war die Situation im Zug mit den Groupies, ich hab echt Tränen gelacht…

Eine Geschichte über Schicksal und Vorhersehung, über die Kraft der Liebe, über Familiengeheimnisse und Zusammenhalt, über Vertrauen, über Selbstzweifel, über Ängste, zerbrochene Träume und die Suche nach sich selbst. Und manchmal öffnen sich ganz neue Türen, wenn man gar nicht mehr damit rechnet und manchmal schickt einen das Schicksal auch Vampire um neue Hoffnung zu finden…;))

Die Charaktere haben eine wahnsinns Tiefe, sie sind so lebendig, so authentisch. Jeder hat hier seinen Platz. Stella muss man einfach mögen, ihre Art ist so natürlich, so bodenständig und ihre Selbstzweifel taten mir selbst weh. Ihre Weihnachtsversessenheit spürt man mit jeder Zeile und ist einfach zu süß, grade wie sie Nick damit ansteckt. Aber auch ihre Begegnung mit ganz besonderen Menschen im Hotel war einfach zu göttlich.
Nick war einfach zum Dahinschmelzen, so jemanden wünscht sich wohl jede Frau an ihrer Seite. Er ist so natürlich und liebevoll. Aber auch er ist so toll mit seinen Ängsten und seiner Hoffnungslosigkeit ausgearbeitet.
Die Hofstetters muss man einfach lieben, dass geht nicht anders.
Wer mich hat laut lachen lassen, war Leo. Seine Jungs waren der Hammer. Aber war er doch auch für Stella eine große Hilfe und Richtungsweiser…
Stellas Eltern….nun ja….Johanna dagegen einfach zuckersüß und ihr Part war so schön und grade das Ende hat mich gefreut.

Ganz, ganz klare Leseempfehlung ❤

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