Susanne Aernecke – Der Geschmack von Kaktusfeigen

Ich durfte die Geschichte als Reziexemplar über den Edel Elements Verlag kennenlernen ❤ Es ist eine schöne Geschichte für zwischendurch ❤

🍃Meine Rezension🍃

Klappentext 📖

Miriam ist seit 20 Jahren Regieassistentin und hat immer weniger Lust, sich von durchgeknallten Filmdiven das Leben schwer machen zu lassen und beschließt ihren Job hinzuschmeißen. Ein Film über die Insel La Palma, wo sie während eines Urlaubs vor 18 Jahren die große Liebe ihres Lebens traf und zurückließ, weckt eine Sehnsucht in ihr, der sie folgen möchte. Dort trifft sie jenen Carlos wieder und muss sich eingestehen, dass ihr Sohn Vincent ihm ähnlicher ist als seinem angeblichen Vater..
Nach dem Tod ihrer Großmutter fällt ihr ein handgeschriebenes Rezeptbuch in die Hände, in das sie einst sämtliche, ausgefallene Marmeladenrezepte aufgeschrieben hatte. Das war es, was sie auf La Palma machen wollte!

🦉🦉🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich kannte die Autorin vorher nicht und war sehr gespannt auf die Geschichte von Miriam und Carlos. Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildlich. Von Anfang an war ich im Geschehen drin und hatte ein tolles Kopfkino. Mit viel Liebe zum Detail, ohne langatmig zu sein, erweckt die Autorin die Geschichte und die Insel La Palma zum Leben. Ich hatte das Gefühl mit auf der Insel zu sein und die Wärme zu spüren, die Geräusche zu hören, den Wind zu spüren. Die Seiten fliegen nur so dahin und plötzlich ist das Ende da, was mich glücklich zurückließ.

Es ist eine leichte Geschichte, die trotzdem ein klein wenig Tiefe enthält. Denn was vor vielen Jahren richtig erschien, bekommt jetzt neue Prioritäten und manchmal auch ein spätes Glück…für Miriam wird es eine Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig in die Zukunft, raus aus der Selbstverständlichkeit. Mit dem Mut für einen Neuanfang.
Die Idee mit der Marmelade und dem Laden gefiel mir sehr gut. Hier findet sie langsam wieder zu sich selbst.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Romantik, Humor und leichter Spannung. Einige Passagen waren leider etwas drüber und auch Miriam war stellenweise widersprüchlich und nicht so authentisch wie ich sie mir erhofft habe. Was die Geschichte an leichter Tiefe hat, fehlt leider den Charakteren, grade Miriam. Sie waren nicht so ausführlich ausgearbeitet, da wäre viel mehr möglich gewesen, grade was die Beziehung von Carlos und Vincent betrifft, wie auch Miriam als Bindeglied. Ich denke, wäre das noch ausführlicher ausgearbeitet worden, da es ja doch eine nicht unerhebliche Rolle spielt die Beziehung der drei zueinander, wäre es eine rundum gelungene Geschichte geworden. Aber auch Miriams Verhalten bez der plötzlichen Abreise und Vincent überall rauszureißen, ist etwas unauthentisch. Miriam erscheint mir manchmal, wie nennt man es, zwischenmenschlich inkompatibel.

Carlos gefällt mir dagegen wesentlich besser. Er ist von Beginn an sympathisch und grade seine Art Miriam zur Seite zu stehen ist einfach liebenswert.

Aber auch die Nebencharaktere geben der Geschichte neue Impulse, grade Elena, Diego und Fanny, aber so spannend der Anteil ist, überdeckt er etwas die eigentliche Handlung, nimmt zuviel Raum ein.

Es ist eine schöne Geschichte für zwischendurch ❤

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