Karen Swan – Der Zauber eines Wintertages

Ich durfte die Geschichte als Reziexemplar über den Goldmann Verlag kennenlernen ❤Diese Geschichte hat mich wahnsinnig berührt, sie schockiert, lässt fassungslos zurück, ist einfach unbeschreiblich! Ganz klare Leseempfehlung ❤

🍃Meine Rezension🍃

Klappentext 📖

Lee hat turbulente Zeiten hinter sich. Doch die ersten Schneeflocken verheißen den Zauber einer neuen Liebe …

Vor fünf Jahren hat die Londoner Fotografin Lee alle Brücken hinter sich abgebrochen. Inzwischen haben sie und ihr kleiner Sohn Jasper in Amsterdam ein neues Zuhause und viele gute Freunde gefunden. Kurz vor Weihnachten begegnet Lee einem Mann, der ihr Herz höherschlagen lässt: dem attraktiven Kinderbuchautor Sam, der bei einem Fotoshooting im Krankenhaus den Nikolaus spielt. Als der erste Schnee fällt und Amsterdams Grachten zufrieren, kommen Lee und Sam sich näher. Doch ein Geheimnis aus Lees Vergangenheit droht ihr Glück zu zerstören. Ob das Fest der Liebe eine zweite Chance für sie bereithält?

🦉🦉🦉🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich bin durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden. Dachte ich anfangs es wird eine leichte Liebesgeschichte, wurde ich schnell eines Besseren belehrt!

Die Geschichte von Lee und Sam ist unbeschreiblich! Tiefgehend, emotional, geht dermaßen unter die Haut und läßt die Emotionen Achterbahn fahren! Sie ist wahnsinnig komplex, lässt sich trotzdem flüssig lesen und der Handlung kann man zu jedem Zeitpunkt folgen und ergibt ein schlüssiges, emotionales Gesamtbild! Es ist definitiv keine Geschichte für zwischendurch, ich musste allein aufgrund der Vielfalt an Emotionen und dem Hintergrund mehrmals Pause machen!

Es sind drei verschiedene Handlungsstränge, die aber ersichtlich sind.

Zum einen spielt es im Hier und Jetzt in Amsterdam, wo Lee mit ihrem Sohn lebt und sich auch die Liebesgeschichte mit Sam entwickelt. Lees Vergangenheit wird in Form von Flashbacks und Erzählungen ihrerseits dargestellt. Oftmals in den Therapiestunden. Lee leidet an PTBS, was sehr gut ausgearbeitet und authentisch dargestellt ist. Hier wird mehr als einmal deutlich, wie schnell ein kleiner Auslöser, großes Chaos bewirken kann und das man sich der Vergangenheit irgendwann stellen muss. Aber auch ihre „Gefühlskälte“ anderen Gegenüber und ihre hochgezogenen Mauern werden gut rübergebracht. Denn zu sehr ist sie noch gefangen im Geschehen von damals. Nur langsam lernt sie zu vertrauen, Bindung aufzubauen, ihre Mauern bröckeln.
Ich hab ihre Stärke bewundert, wie sie den Alltag meistert, in ihrem Beruf knallhart ist und gleichzeitig eine absolut liebevolle und aufopfernte Mutter ist.

Dann sind jeweils die zwei Handlungsstränge die in Syrien spielen. Einmal 2014, einmal im Hier und Jetzt. Grade diese Stränge gehen an die Nieren. Sie sind schonungslos, direkt, dramatisch und lassen einen fassungslos zurück.

Sam hab ich um seine Geduld mit Lee bewundert. Er war so sympathisch, so authentisch und grade sein Umgang mit Lees Sohn hat mich sehr berührt. Aber auch wie er zu Lee steht, ihr zur Seite steht und sie unterstützt.

Eine Geschichte voller Emotionen, über Liebe, Freundschaft, Vertrauen, über die Sinnlosigkeit und Dramatik eines Krieges und deren Folgen. Über Geheimnisse, über Familienzusammenhalt und über Hoffnung und einer Reise zu sich selbst.

Ganz klare Leseempfehlung ❤

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